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122 gute Dinge

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[1] Ein neues Detail in einer altbekannten biblischen Geschichte entdecken.
[2] Ein liebevolles Kompliment von der eigenen Mutter bekommen.
[3] Die erwartungsvolle Stille am Morgen.
[4] Es auch mal bei drei guten Dingen belassen können, wenn einem nix viertes einfällt.
[5] Ein Doppelkopf-Abend mit Freunden. Und gewinnen.
[6] Frühnebel.
[7| Musik von Gisbert zu Knyphausen am Samstagmorgen.
[8] Vorfreude auf die Bundesliga-Live-Konferenz.
[9] HDTV, hbbtv und LED anstelle von Röhrenfernsehen.
[10] Zu Silvester einen Neffen bekommen, ihn kurz nach Mitternacht erstmalig sehen und am Neujahrsmorgen in den Armen halten.
[11] Mit allen im Auto aus vollem Hals die Musik mitsingen.
[12] Die Einschulung der eigenen Tochter.
[13] Einen Gottesdienst auf dem Camp erleben, den nur die Kinder für uns Große gestaltet haben.
[14] Alle meine Konfis beim Bowlen schlagen.
[15] Leichtathletik-WM gucken.
[16] Die Insel Texel.
[17] Der Effekt der Multiplikation, wenn Menschen zusammen kommen, die einfach nur Gutes tun wollen.
[18] Das Licht im September.
[19] Unser erstes baptistisch-lutherisch-reformiert-katholisches Tauffest der Welt (behaupten wir zumindest) im Vechtesee.
[20] Beim vierten Krimi-Dinner-Versuch endlich die Mörderin einmal richtig identifizieren.
[21] Urlaub.
[22] Aus Gemüse Tiere und Monster schnitzen für die Kinder.
[23] Adventlich dekorieren.
[24] Die Sonne.
[25] Schöne Worte – zum Beispiel: Habseligkeiten, naseweis, Luftikus, liebgewinnen.
[26] Mit jemandem vertraut sein.
[27] Menschen, die andere Menschen groß und nicht klein machen.
[28] Bei den „Werwölfen von Düsterwald“ von meinen Teamern wenigstens eine Nacht am Leben gelassen werden.
[29] Amerikanischer College-Basketball im März.
[30] Die herrliche Luft nach einem Regen.
[31] Meine neue schöne warme Winterjacke.
[32] Ein verheißungsvolles Wort für die Zukunft von jemand zugesprochen bekommen.
[33] Videotext (der gute alte).
[34] Wenn die Heizung wieder geht.
[35] Kinder taufen.
[36] Whiskey.
[37] In den Sonnenaufgang hinein laufen.
[38] Feuerzangenbowle.
[39] Bodennebel (auf den Grafschafter Feldern in der Abenddämmerung von der Autobahn aus gesehen).
[40] Der Moment, wenn der Auto-Tacho von 99.999 auf 100.000 umspringt.
[41] Den Reformationstag in ökumenischer Gemeinschaft verbringen. Gut lutherisch mit Beten und Bier. Mindestens solange, bis Allerheiligen ist.
[42] Vegetarischer Brotaufstrich von IBI (Geschmacksvariante „hot“).
[43] Auf Lebens- und Glaubensgeschichten von anderen hören, die seelenverwandt sind. Die eine Sehnsucht teilen. Und die eigene Geschichte wieder ein wenig neu verstehen. Und eine Ahnung davon bekommen, wohin sie noch gehen könnte.
[44] Ein Ziel erreichen – wie z.B. die Zeit, die ich mir für die Nordhorner Meile vorgenommen hatte.
[45] Mohnblumen. Und Kornblumen. Bzw. Mohnblumen & Kornblumen zusammen.
[46] Einen Raum mit Menschen betreten und in der ersten Sekunde spüren, dass ein guter Geist herrscht.
[47] Eine funktionierende Mikrofonanlage.
[48] Das Geräusch, wenn der Basketball ohne Ringberührung durchs Netz fällt – am allerschönsten bei Outdoor-Körben mit Stahlnetz.
[49] Die alten Stadion-Namen (Volksparkstadion, Niedersachsenstadion, Westfalenstadion).
[50] Eine überraschende herzliche Umarmung.
[51] Kindergeburtstage.
[52] Wenn alle weg sind … nach [51].
[53] Ein gutes Argument. Und dann noch ein gutes Argument für die gegenteilige Position. Und dann mit der Spannung von zwei guten Argumenten leben.
[54] Schönes Webdesign.
[55] Das Nachhause-Geh-Gefühl am letzten Schultag vor den großen Ferien (mittelbar erlebt durch die eigenen Kinder).
[56] Etwas, das schon recht gut war, noch einmal ganz neu angehen und noch etwas besser machen.
[57] Etwas sehr Schönes über die eigene Tochter gesagt bekommen.
[58] Salzbrezeln mit Nutella.
[59] Langsam laufen können (übe ich noch).
[60] Landregen (für den Garten).
[61] Unverplante Zeit für Kreativität.
[62] Unser Magnolienbaum vor dem Haus.
[63] Eltern, die ganz wertschätzend und voller Liebe von ihren Kindern erzählen.
[64] Die Mischung aus frischem Hellgrün und Weiß und Dunkelgrün am Rande der Autobahn.
[65] Nach Hause kommen.
[66] Ein wertschätzendes Feedback, das mich weiterbringt und mir neue Möglichkeiten aufzeigt.
[67] Die Vögel, die morgens immer zwitschern.
[68] Die große Tüte „Stipp-und-Suppen-Zwieback“ von Brandt und die Spannung beim Aufmachen, ob Stücke mit Schoko und/oder Kokos dabei sind.
[69] Menschen, die von ihrem Glauben erzählen – und sei er noch so klein.
[70] Ein neues Lied lernen.
[71] Eine Aufgabe angehen, die man lange aufgeschoben hat, und dann feststellen, dass es nur fünf Minuten dauert, sie zu erledigen.
[72] Sich von der adventlichen Freude der Kinder anstecken lassen.
[73] Von lieben Menschen Kekse geschenkt bekommen.
[74] Salzgeschmack auf der Haut.
[75] Mit den Kindern beim Zu-Bett-Bringen kuscheln und dabei ihren Gedanken zum Leben lauschen.
[76] Brot und Wein (nicht nur im Kontext des Gottesdienstes).
[77] Etwas Schönes kaufen und sich daran freuen.
[78] Mandarinen (ohne Kerne; mit einigermaßen dicker Schale, so dass die nicht unter den Fingernägeln kleben bleibt; und innendrin aber auch noch nicht so schrumpelig)
[79] Das seltene Gefühl, mit einer eigenen (einige Jahre alten) Predigt noch ziemlich einverstanden zu sein.
[80] Die Clowns bei Roncalli.
[81] Den Tag auch mal vor dem Abend loben.
[82] Magnetknete.
[83] Menschen, die mit strahlenden Augen und brennendem Herzen von etwas erzählen, für das sie eine Leidenschaft im Leben haben.
[84] Frisch geschnittene Erdbeerstückchen im morgendlichen Müsli.
[85] Selbstgesteckte Ziele revidieren können.
[86] Der Duft von Sonnencreme.
[87] „Schlawiner“ (das Wort).
[88] Ein Gottesdienst mit „de Vries jun.“ und „de Vries sen.“ Zum ersten Mal in dieser Kombi.
[89] Rudelsingen.
[90] Aspirin Complex.
[91] Dropbox-Handy-App (wenn man in der letzten Liedstrophe vor der Taufe feststellt, dass man die kompletten Taufunterlagen zu Hause hat liegen lassen).
[92] Aspirin Complex (die doppelte Dosis).
[93] Der nette Mann, der gesehen hat, das ich zwei Tabletts trage und an der Tür gewartet hat, um sie mir aufzuhalten.
[94] Waffelduft (und dann Waffeln essen).
[95] Das freundliche Miteinander von Niederländern und Deutschen in unserer Stadt.
[96] Pattafix.
[97] Sekretärinnen, die aus dem Stand erraten können, welcher Termin gemeint sein könnte, wenn man selbst seit Wochen über einen merkwürdigen Eintrag mit dem nichtssagenden Titel „Neues Ereignis“ zu einer bestimmten Uhrzeit rätselt und hofft, es wäre nichts Wichtiges …
[98] Frühling (nicht der kalendarische).
[99] Mit bedrückten und niedergeschlagenen Gemeindegliedern gemeinsam beten und sich anschließend in die Augen schauen und wundersam gestärkt fühlen.
[100] Skandinavische Krimis.
[101] Muskelkater (als Selbstvergewisserung des Mal-Wieder-Sport-Gemacht-Habens).
[102] Sich selbst beschäftigende Kinder.
[103] Entwaffnende Ehrlichkeit.
[104] Die Augen schließen und jeden Sonnenstrahl einzeln genießen.
[105] Ironische Schlagabtausche mit Menschen, die den eigenen Humor teilen.
[106] Hosen, die wieder passen.
[107] Frisch geschnittene Ananas.
[108] Kürbissuppe.
[109] Die Sprache des anderen lernen.
[110] Poesievoller Glaube.
[111] Kühle Kirchen an heißen Tagen (im Prinzip sind mir an heißen Tagen alle kühlen Räume recht, aber weil ich Pastor bin, schreib ich halt „Kirchen“).
[112] Tage mit Champions-League-Spielen von Borussia Mönchengladbach (KV-Vorsitzender sorgt dann dafür, dass Sitzungen um 21 Uhr zuende sind).
[113] Kurzfristige Verschiebungen von Champions-League-Spielen von Borussia Mönchengladbach auf den Folgetag (zwei mal früh Feierabend).
[114] Geschwister (frommes, schönes Wort für Angehörige derselben Religionsgemeinschaft), die für einen, mit einem, anstelle von einem beten; denn manchmal kann man es nicht alleine.
[115] Einen guten Lehrer zu haben. Oder Lehrerin.
[116] Wenn dir ein Kind die gerade mit Rosenöl gesegnete Hand hinstreckt und sagt „Riech mal“.
[117] Ganz spontan jemandem eine Freude machen, die Freude des anderen sehen und sich dann selber freuen (= Segenskreislauf).
[118] Röstzwiebeln.
[119] Flummis.
[120] Ein Holzkreuz in der Hand von jemandem, der es gerade wirklich, wirklich braucht und sagt: „Das ist so wichtig. Dass Gott uns nicht vergisst.“
[121] An Silvester eine schlechte Gewohnheit anfangen (um dann übermorgen im jeweils eigenen sozialen Umfeld bekannt geben zu können, eine schlechte Gewohnheit im neuen Jahr ablegen zu wollen).
[122] Umgekehrter Gedanke, der [121] aber per se noch nicht ausschließt: Eine gute Gewohnheit schon jetzt beginnen (um dann übermorgen im schon oben genannten sozialen Umfeld damit anzugeben, ja sowieso schon gute Gewohnheiten zu pflegen und dafür gar nicht auf den kalendarischen Jahresanfang angewiesen zu sein).

 

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