Alle Artikel veröffentlicht in ‘Spiritualität

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Von der Liebe zum Eigenen und zum Anderen

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Mein Eindruck der letzten Wochen in den Debatten um die sog. Flüchtlingskrise ist, dass all die Argumente, die in den Kommentarspalten ausgetauscht werden, dass all die Posts und Videos in den sozialen Netzwerken, dass all dies jedenfalls nicht die Wirkung hat, das jeweils andere Lager maßgeblich argumentativ zu überzeugen. Die Emotionen (Mitgefühl, Erschrecken, Sorge, Angst) sind stärker als Argumente, Daten, Fakten etc. Die allermeisten haben sich positioniert, im Lager der sog. „Gutmenschen“ oder dem der „Besorgten“. Manche versuchen noch zu vermitteln, aber sehen sich irgendwann auch gezwungen, sich aufgrund der immer neuen Schreckensmeldungen zu der einen oder der anderen Gruppe zu schlagen. Dabei ist dann auch entscheidend, ob es eher die Schreckensmeldungen aus den Krisengebieten (Folterungen, Exekutionen, Zerstörung von Kunst und Kultur, Bomben, Vergewaltigungen) oder die Schreckensmeldungen vor Ort (Schulsport wegen Belegung der Turnhalle nicht mehr möglich) sind, die das eigene Wohlbefinden mehr in Unruhe versetzen. Mir scheinen die Fronten ziemlich festgezurrt und verhärtet. Die Kommentarspalten zu allen Beiträgen mit Flüchtlings-Thematik lesen sich irgendwie immer ziemlich ähnlich.

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Loblied auf die Frage

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Heute im Gottesdienst habe ich ein Experiment gewagt und bin ohne Manuskript auf die Kanzel gestiegen um zu predigen. Dafür aber mit jeder Menge Fragen aus der Gemeinde. Bevor ich von dieser Erfahrung berichte – ein kurzes Loblied auf „Die Frage“.

Ein Workshop vom Kirchentag in Stuttgart hatte einen besonders intensiven Nachhall bei mir. Es ging in diesem Workshop zunächst um „Persönliches im Gottesdienst“ und dann aber auch um die Schönheit der Frage. Ein Pastor berichtete sinngemäß, dass er nach fünf Jahren in der Gemeinde einfach nichts mehr zu sagen hatte, weil er müde davon war, sich jeweils über 15 Minuten zu einem Thema auszulassen, zu dem überhaupt niemand eine Frage gestellt hatte. Und oftmals ist auch das ja die Erfahrung von Predigthörern, dass man den Eindruck hat, es werden Antworten auf Fragen gegeben, die eigentlich gar niemand gestellt hat.

Vielleicht trägt auch dazu bei, dass wir als Predigende oft schon zu schnell bei den Antworten sind und die Fragen nicht lange genug Fragen sein lassen. Oder uns den eigenen Fragen erst gar nicht stellen. Ein Dozent an der Uni sagte mir einmal: „Wenn Sie in der Bibel mehr als drei Verse lesen und Ihnen kommt nicht irgendeine Frage in den Sinn, dann lesen Sie noch einmal genauer!“

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Von einer bedeutungslos werdenden Volkskirche zur „Kirche mit anderen“

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Ein weitverbreitetes und beliebtes Deutungsmuster zur steigenden Bedeutungslosigkeit der Volkskirchen in unserem Land funktioniert ungefähr so:

„Immer weniger Menschen kommen in die Kirchen. Der Grund dafür ist allerdings nicht, dass das Volk nicht spirituell interessiert wäre. Ganz im Gegenteil: Wir leben in der Zeit des Post-Säkularismus. Die Menschen tragen einen ganzen Bauchladen voller spiritueller Fragen und Sehnsüchte mit sich herum. Nur sind ausgerechnet die Kirchen der letzte Ort, an dem sie diese Fragen stellen, da sie dort keine Antworten mehr erwarten.“

Weitverbreitet ist dieses Deutungsmuster interessanterweise gerade innerhalb der kirchlichen Landschaft. Und zwar vermutlich deshalb, weil es in einer Zeit, die stattdessen auch depressiv machen könnte, einen gerade noch erträglichen Mix aus angeblich realistischer Gegenwartsanalyse bei immerhin noch vorhandener Zukunftsperspektive bietet: Zwar hat die Kirche bisher an den Leuten vorbeigeredet, weil sie Antworten auf Fragen gegeben kann, die so gar nicht gestellt worden waren. Aber nun, da dieses Problem erkannt ist, hat sie die Möglichkeit, sich als ehemaliger Monopolist auf dem Feld der Sinnsuche den heute aktuellen spirituellen Fragen der Menschen zuzuwenden und ihre Deutungshoheit im Hinblick auf die wirklich wichtigen Themen des Lebens zurückzugewinnen.

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Ab wann ist man Christ?

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Viele Menschen glauben nicht an einen persönlichen Gott, der sie behütet oder bestraft. Sie können aber etwas Unsichtbares annehmen, das ihnen bei einer Geburt oder in der Natur begegnet. Etwas, auf das sie keinen Einfluss haben, das aber hinter oder in allem wohnt.

Christen sagen: Dieses „Unsichtbare“ hat sich Menschen gezeigt. Es hat auch gesagt, wie es heißt. Zum Beispiel erzählen sich Christen von einem Wüstenbusch, der brennt und nicht verbrennt. In diesem Flammenbusch hat es gesagt, wie es heißt: „Ich bin da“. Das ist auch nicht so richtig konkret. Aber es hatte offenbar eine Stimme. Es hat auch noch mehr gesagt: „Ich führe euch.“ Zum Beispiel heraus aus einem Leben, wo man nichts zu sagen hat hinein in ein Leben, in dem man mitreden darf.

Die sowas hörten, haben vor ca 4000 Jahren gelebt. Sie wohnten etwa da, wo heute Israel ist. In diese Menge von Leuten (das jüdische Volk) ist dann später Jesus Christus hineingeboren worden. Der hat das Unsichtbare „Vater“ genannt, sogar „seinen“ Vater. Das haben ihm die religiösen Führer übel genommen, und der Rest ist bekannt.

So weit so gut.

Es kann sein, dass man sich als spirituell neugieriger Mensch ähnlich wie diese Leute damals entwickelt: Erst ist diese andere unsichtbare Gegenwart überall und hat keinen Namen. Später fasst sie dich vielleicht an und sagt: Hier bin ich. Zum Beispiel, wenn du jemanden triffst, der dich liebt. Oder wenn du dein eigenes frisch geborenes Kind im Arm hältst. Oder irgendwo auf dem Bahnhof. Oder in einer Gottesgeschichte aus der Bibel. Manchmal spürt man diese andere Gegenwart wie ein DU. Man kann z.B. am Meer stehen und hören, wie es spricht. Kann sein, dass es sagt: „Ich bin immer schon da – und du nur heute. Aus mir kommst du.“ Oder sowas. Manche nennen das Gott.

Damit nun nicht immer alle rätseln, wie dies Andere aussieht und wo es wohnt, hat Jesus gesagt: „Wenn ihr mich seht, seht ihr Gott. Wenn ihr seht, wie ich mit Menschen umgehe, seht ihr Gott. Und wenn ihr seht, wie ich mit leide an dem, was falsch läuft, dann seht ihr Gott, wie er mit leidet. Und wenn ich gestorben bin, seht ihr mich nicht mehr. Aber ihr könnt mich nun immer in Menschen entdecken, die auch Schmerzen haben. Oder die ihr Leben lieben und sich nicht zufrieden geben mit schlechten Versprechungen. Oder die kämpfen, wenn Leute keine Arbeit kriegen. In denen lebe ich und in allen anderen auch. Z.B. in deiner Aldi- Kassiererin. Und in dir.“

Damit hat Jesus auch gesagt: „Gott hat ein Gesicht, nämlich zunächst meins. Und wenn Ihr das merkt und glaubt, dann seid ihr meine Geschwister. Und da Geschwister sich ähneln, kann man Gott auf meinem und auf Eurem Gesicht sehen.“

Man kann also glauben, dass das Unsichtbare überall ist und sagt ‚Ich bin da‘. Man muss nicht glauben, dass Gott einen Bart hat und am Lenkrad sitzt, denn so einen Gott gibts wahrscheinlich gar nicht. Und man kann gleichzeitig glauben, dass Gott in Jesus Christus zu sehen war und jetzt auch in allen Menschen. Wer das glaubt, ist Christ.

Nur: damit ist man noch ein bißchen für sich allein – so eine Art Single-Christ. Damit man merkt, dass man (christliche) Geschwister hat, sucht man sie am besten. Dann kann man sie kennenlernen. Das geht überall – am leichtesten in der Kirche. Da findet man welche. Will man sie noch näher kennenlernen, spricht man mit ihnen. Tut man das länger, dann merkt man Ähnlichkeiten und Unterschiede wie bei den eigenen Geschwistern auch. Und man gehört immer mehr dazu, je länger man miteinander redet.

Wer in diese Familie ganz rein will, lässt sich dann irgendwann taufen. Da sagt man: Ja, ich gehör zu diesen Christen, die vom ‚Ich-Bin-Da‘ abstammen und Jesus als Bruder haben. Viele Eltern entscheiden das für ihre Kleinen, so wie sie die Schule wählen und den Wohnort. Dann sind die Kinder kleine Christenmenschen. Aber was das bedeutet, das müssen sie später selber rausfinden, z.B. im Konfirmanden-Unterricht. Andere Eltern lassen es ihre Kinder selbst entscheiden. In der Taufe und später immer wieder sagt dann das Unsichtbare zu dir: „Du bist mein liebes Kind, an dir habe ich meine Freude.“. Das hat es auch zu Jesus gesagt, als der sich hat taufen lassen. Das heißt, man wird Christ durch eine äußere Entscheidung und durch eine innere. Dann hat man Christengeschwister. Viele und weltweit.

Thomas Hirsch-Hüffel

 

Bild: Colin, Flickr Creative Commons License, Ausschnitt

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Glaubensbekenntnisse

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In jedem Jahr schreiben unsere Konfis am Ende des Kurses auf, wie sie Gott beschreiben würden, wer für sie Jesus Christus ist, warum für sie die Kirche wichtig ist und wie sie sich den Himmel vorstellen. Aus ihren Antworten entsteht dann ein Text, den wir gemeinsam bei der Konfirmation als Gruppe sprechen, wobei jede und jeder die Freiheit hat, entweder alles mitzusprechen oder auch Teile auszulassen. Schließlich ist von jedem etwas dabei, aber vielleicht entspricht mir auch nicht jeder Satz. Ich bin in jedem Jahr neu beeindruckt und gerührt von den Bildern und Worten, die die Jugendlichen finden. Hier ist der Text der Gruppe, die jetzt im Mai konfirmiert wird (und dann füge ich auch noch die Texte der vergangenen Jahre an, weil sie so schön sind):

Glaubensbekenntnis 2015

Gott ist alles. Er ist in allem und jedem. Gott ist vielfältig. Er ist immer da. Er kennt meine Fehler, aber liebt mich trotzdem. Er hält nichts von Vorurteilen. Gott fühlt mit mir. Er hat Humor und ist warmherzig, aber manchmal auch ernst und streng. Er ist heilig.
Jesus ist der Sohn von Maria. Und von Gott. Er ist der Hirte der Christen. Er ist ein Bruder und ein treuer Freund. Jesus lacht. Er möchte die Welt zum besten Ort machen. Dafür hat er sein Leben geopfert. Und uns zu einer Gemeinschaft verbunden. Jesus kann gut heilen. Er hat gezeigt, was wirklich wichtig ist.
In der Kirche ist jeder willkommen. Hier singt man tolle Lieder und hat Spaß. In ihr bin ich näher an Gott dran. Hier kann ich beten. Die Kirche ist ein Zuhause für mich. Etwas, an dem ich mich festhalten kann, wenn ich nicht mehr weiter weiß. Sie gibt mir Hoffnung. Die Kirche erinnert mich an Dinge, die ich sonst vergessen würde.
Der Himmel ist eigentlich unbeschreiblich. Es gibt dort Farben, die wir noch nie gesehen haben. Man kann ihn beschreiben wie ein rettendes Land. In ihm finde ich die Freiheit. Es ist ein Ort ohne Gewalt. Der Himmel ist das Schönste, was es gibt.

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Das erste Wort

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In dieser Woche bin ich für einige Tage im Kloster Wülfinghausen gewesen. Sabbattage für Diakone und Pastoren. „Schweigen“ stand auf dem Programm. Manch einer wird (zu Recht) sagen, dass es nicht die allerschlechteste Option ist, wenn über 20 Pastoren auf einem Fleck hocken, dass dann am besten einfach alle mal den Mund halten.

Natürlich ging es aber nicht nur ums Mund-Halten, sondern darum, durch das Schweigen zu sich selbst und zu Gott zu finden. Und da hat dieser wunderbare Ort und die wunderbaren Menschen dort sehr zu beigetragen. Vieles von dem, was mir dort in der Stille begegnet ist, gehört nicht hierher. Aber ein paar kleine Texte und Gedanken vielleicht schon. Zunächst einmal eine Beobachtung zum Ende des Schweigens und eine Frage, die bleibt:

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Eingereiht

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Da steht er in der Schlange. In einer Reihe mit den Zuhältern und den Abzockern. Er hat sich eingereiht am Ufer des Flusses und wartet, bis er dran ist. Er steht da zwischen Menschen, die den Fehler zuerst bei sich suchen. Und sich ändern wollen. Noch einmal neu anfangen.

Zumindest heute tun sie das. Weil sie ahnen, dass Neuanfänge flüchtig sein können. Wenn sie denn nur im eigenen Herzen stattfinden. Und keiner etwas mitbekommt. Morgen kann die Welt schon wieder ganz anders aussehen. Was ich heute in aller Klarheit über mich selbst gesehen habe, kommt mir morgen vielleicht schon vor wie eine kitschige religiöse Idee. Worüber ich mich heute erschrocken habe, ist vielleicht morgen gar nicht mehr so dramatisch. Andere sind ja auch nicht besser als ich. Vielleicht mach ich einfach doch so weiter wie bisher …

Aber heute ist heute. Und heute wollen die, die da in der Reihe stehen, dieses äußere Zeichen. Dieses Zeichen, das den Neuanfang spüren lässt. Dieses öffentliche Zeichen. Das den Neuanfang sichtbar macht.

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Ich schlaf an deiner Krippen hier

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Einmal im Jahr übernachte ich mit unseren Konfirmanden in unserer Kirche. Ja, richtig: Nicht im Gemeindehaus, sondern tatsächlich in der Kirche. Die Jungs schlafen im Altarraum unten neben der aufgebauten Krippe unterm Weihnachtsraum, die Mädels oben auf der Empore neben der Orgel. Warum ich das mache, werde ich regelmäßig gefragt.

Ich kann es nicht quantitativ oder qualitativ belegen, aber mein Eindruck ist Folgender: Das Verhältnis der Jugendlichen zu unserem Kirchraum ist nach der Übernachtung ein anderer als vor der Übernachtung. Ich tue mich anschließend als Konfirmand leichter damit, den Altarraum beim Abendmahl zu betreten, wenn ich genau dort vor dem Altar schon einmal mit meiner Luftmatratze gelegen habe. Ich bewege mich selbstverständlicher zum Lesepult, wenn ich genau an der Stelle im Schein der aufgebauten Krippe schon einmal eingeschlafen und wieder aufgewacht bin.

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Im Advent ankommen

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„Ich bin noch gar nicht richtig im Advent angekommen.“ sagt der eine oder die andere. Frau Auge hat da einen Vorschlag für uns. Vielleicht hilft es ja:

Du brauchst:
• 1 Blatt Papier mit Vorder- und Rückseite
• 1 Schachtel Buntstifte, frisch gespitzt
• 1 leere Streichholzschachtel
• 1 Fenster
• 1 Nachthimmel, möglichst mit Sternen
• 4 Küsse

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Con:Fusion 2014

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Die vergangenen Tage habe ich in einer Gemeinschaft von etwa 40 Menschen südlich von Kassel am Mosenberg verbracht. Organisiert wurde dieses Treffen vom Netzwerk Emergent Deutschland, dem ich mich seit einigen Jahren verbunden fühle. Aus meiner Sicht war es ein sehr gelungenes Format. Ich stelle allerdings auch fest, dass es gar nicht so einfach ist, anderen in wenigen Worten zu beschreiben, worum es ging. Die gängigen Begriffe für Veranstaltungen außerhalb der Arbeitszeit wie „Tagung“, „Seminar“, „Urlaub“, „Fortbildung“ oder „Konferenz“ treffen es alle irgendwie nicht richtig.

Vielleicht haben wir so etwas wie eine „Kurzzeit-Kommunität“ gelebt. Mit einem gemeinsamen geistlichen Rhythmus – Walter und Peter hatten die Stundengebete aus Iona mitgebracht und ins Deutsche übertragen. Mit gemeinsamer Essensvorbereitung, gutem Essen und Trinken. Mit einem gemeinsamen Leben auf engem Raum und wenig Privatsphäre (4-Bett-Zimmer, 2 Bäder auf dem Flur). Mit kleineren Konflikten. Mit Menschen, die einem schon auf den ersten Blick sympathisch sind und solchen, für die sich ein zweiter Blick lohnt. Eine beengte Unterkunft also. Ein ungünstiger Termin. Noch nicht einmal als Fortbildung für mich zu verbuchen. Und trotzdem sehr gelungen.